Panta rhei

Was good old Heraklit mit “Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen” zum Ausdruck gebracht, und Grönemeyer mit “Bleibt alles anders” in einen faszinierend-verwirrenden Songtext gepackt hat, beschreibt eine Selbstverständlichkeit, die nur all zu gern ignoriert wird: Den steten Wandel. “…alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht”, bringt Goethes Mephistopheles den selben Gedanken auf den Punkt, verstellt in diesem Satz aber den Blick auf die andere Hälfte der Wahrheit: In jedem “Vergehen” steckt bereits der Keim eines neuen “Werdens”. Den ganzen Beitrag lesen

Ignorierte Signale: Wenn der Körper Alarm schlägt

“Kopfschmerzen? Das ist bestimmt ein Hirntumor!” Wer dazu neigt, solche Schlüsse zu ziehen, angesichts eines eingeschlafenen Fußes an Amputation denkt und “Sommersprossen” für einen beschönigenden Ausdruck für “Hautkrebs” hält, braucht hier nicht mehr weiter lesen. Viele Männer neigen allerdings zu einem ganz anderen Umgang mit ihrer Gesundheit: “Was mich nicht umbringt, macht mich härter”, denken sie selbst angesichts einer beim Holzhacken halb abgetrennten linken Hand, und wegen ein paar Bauchschmerzen zum Arzt zu gehen, käme ihnen nie in den Sinn.

Ein paar Bauchschmerzen – die hatte ich im Sommer diesen Jahres. Es war ein Sonntag, als sie begannen, und es war Dienstag, als ich mich entschied, meinen Arzt deshalb zu konsultieren. Es war immer noch Dienstag, als ich auf dem OP-Tisch lag und ein Chirurg mir meine akut entzündete und bereits dünnwandig gewordene Gallenblase entfernte. “Hätten Sie sich noch ein paar Tage Zeit gelassen, hätten Sie gar nicht mehr kommen brauchen”, musste ich mir später anhören.

In der Tat ist die Gallenblase ein tückisches Organ: Den ganzen Beitrag lesen

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