Vorwort

Vier Monate nach dem bisher schwärzesten Tag im Leben des Autors beginnt dieses Buch. Vor vier Monaten hat ihm seine Frau gesagt, dass sie ihn betrügt und ihn verlassen wird.

Nicht nur ihn, sondern auch die vier gemeinsamen Kinder im angehenden Teenager-Alter, für die kein Platz mehr in ihrem neuen Lebenskonzept ist. Als Sie schließlich das Feld räumt, beginnt für ihn ein neues Leben, ohne dass sein altes Leben geendet hätte.

Sicher, die Frau ist weg, aber die Kinder sind ihm geblieben und er muss immer noch sei­ner Arbeit nachgehen, um sich und die Kinder zu ernähren. Und er muss kochen, putzen, waschen, staubsaugen und den Rasen mähen, Streit schlichten, Elternabende besu­chen, Wunden verbinden und ganz oft einfach nur da sein, wenn er am liebsten ganz woanders wäre. Nach seinem „Lebenskonzept“ fragt niemand.

Was er dabei erlebt hat und weiter erlebt, davon können auch andere profitieren: Seine Erfahrungen mit Glasreinigern, Fertiggerichten, Dampfbügeleisen, ver­ständnislos-neugierigen Bekannten und ahnungslosen Ratgebern, aber auch mit Menschen, die sich als wirkliche Freunde erwiesen haben, hat er in dieses Buch gesteckt.

Dieses Buch soll vor allem Vätern Mut machen, die ihre Kinder ohne Partnerin aufziehen müssen oder wollen: Es geht! Und es macht Spaß! Den ganzen Beitrag lesen

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Das Buch

Väter, die zu Alleinerziehern werden, müssen sich völlig neu orientieren. Einkaufen, kochen, die Wäsche waschen, den Haushalt führen, den Kontakt zu Lehrern halten, vor allem aber den Kindern Geborgenheit und Anleitung geben – in Familien, in denen die Aufgaben nach dem traditionellen Rollenbild verteilt waren, ist überwiegend die Mutter dafür zuständig gewesen. Bis zum Tag X.

Der Autor, selbst allein erziehender Vater von vier Kindern, hat das Buch vom “wahren Leben” abgeschrieben. Er kennt aus erster Hand die Probleme, den Zeitdruck, und die – teils irrationalen – Ängste, mit denen allein erziehende Väter gerade in der ersten Zeit konfrontiert sind.

Entsprechend lebendig und unterhaltsam ist die Lektüre von “Senza Una Donna”. In den aus dem Leben gegriffenen Szenen, die jedes Kapitel einleiten, wird so mancher Vater sich selbst und seine Kinder wiedererkennen. Der Leser erfährt, wie der Autor und seine Familie die beschriebenen Probleme angegangen sind, welche Lösungen praktikabel waren und auch, was so alles schief gehen kann auf dem “harten Weg zum Saubermann”, beim “Einkaufen für Anfänger” um im Umgang mit der “Pubertät und anderen Geisteskrankheiten”, wie drei der insgesamt elf Kapitel überschrieben sind.

Sie können das komplette Buch kostenlos hier online lesen – die gedruckte Ausgabe bestellen Sie hier.

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