Multikulti-Rezept ‘Gyros-Risotto’
Fleisch, in dünne Streifen geschnitten, und nach Gyros- oder Döner-Art gewürzt, findet sich an den Fleischtheken und in den Tiefkühltruhen vieler Lebensmittelläden. Es ist schnell zubereitet und macht satt – ein alleinerziehender Vater weiß das zu schätzen. Aber auf übliche Art zubereitet, wird es dem Nachwuchs auch schnell langweilig. Deshalb hier eine Variante, auf der Sie eigene Ideen aufbauen können: Gyros-Risotto
Sie benötigen:
- 500 Gramm Gyros/Döner-Kebab (ob vom Rind, Schaf, von der Pute, dem Huhn oder dem Schwein, bleibt Ihrem Geschmack überlassen);
- eine kleine Dose geschälte Tomaten;
- eine frische Paprikaschote (gelb passt optisch am besten, finde ich);
- eine große Tasse Reis;
- eine genau so große Tasse Wasser;
- einen Schuss Pflanzenöl;
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Zeit sparen, in Form bleiben
Als Dirk mit den beiden Hunden den kleinen Hügel hinauf geht, tritt ihm Schweiß auf die Stirn. Ein anderer Spaziergänger, in die entgegengesetzte Richtung unterwegs und noch 50 Meter entfernt, kann deutlich beobachten, wie sich Dirks Brustkorb hebt und senkt. Als sie sich begegnen, grüßen sich die beiden. Obwohl dem Spaziergänger kein Name einfällt, ist er sicher, dass er den Mann mit den Augenringen kennt.
In letzter Zeit sieht er den Mann mit den Augenringen nur noch ein oder zwei Mal in der Woche. Wenn Dirk dazu Zeit findet, mit den Hunden spazieren zu gehen, dann muss er sich jedes Mal mehr überwinden. Oft schickt er die Hunde nur kurz in den Garten und holt sie nach ein paar Minuten wieder ins Haus. „Keine Zeit“, sagt er sich dann und schaltet den Fernseher ein.
Ich war in einen Teufelskreis geraten. Beruf, Haushalt, Kinder und was täglich noch so anfiel nahmen einen großen Teil meiner Zeit und einen noch größeren Teil meiner Kraft in Anspruch. Und wenn ich am Abend einigermaßen erschöpft war, ging ich den Weg des geringsten Widerstandes und sparte Zeit und Kraft da, wo ich sie am leichtesten sparen konnte: Ich verzichtete auf den Spaziergang mit den Hunden, ich verzichtete auf die Radtouren, die ich früher geliebt hatte, und wenn ich mich am Tag nicht richtig konzentrieren konnte, verzichtete ich auch auf Schlaf und arbeitete bis in die Nacht. Den ganzen Beitrag lesen
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Der harte Weg zum Saubermann
Drei Mal war Dirks Schwester Vera nun schon bei ihm, um die Fenster zu putzen. Aber Dirk ist entschlossen, sich heute entgültig von fremder Hilfe unabhängig zu machen. Und außerdem ist seine Schwester im Urlaub. Bewaffnet mit einem Tuch und einer Sprühflasche voller Glasreiniger nimmt er sich die Wohnzimmerfenster vor. Als am Nachmittag die Sonne hinter den Wolken hervor kommt, brechen sich ihre Strahlen in den Putzstreifen. Dabei steht auf dem Glasreiniger sogar „mit Streifenfrei-Formel“.
In vielen intakten Familien kochen Männer. Und die Frauen stehen anschließend vor der undankbaren Aufgabe, die Küche wieder in Ordnung zu bringen. Männer haben den Ruf, bei der Zubereitung eines belegten Brotes die Küche und angrenzende Räumlichkeiten in ein Schlachtfeld oder -haus zu verwandeln. Ich wurde diesem Ruf durchaus gerecht.
Während die Küche schnell sichtbar verschmutzt, dauert es bei den Fenstern länger und ist nicht unmittelbar von eigenem Zutun abhängig. Und auch Kacheln und Teppiche verschmutzen selbst in kaum genutzten Räumen im Laufe der Zeit. Die schlechte Nachricht: Das lässt sich zwar ebenfalls technisch erklären, aber um dagegen anzugehen, ist ständige – und zum großen Teil sogar manuelle – Arbeit erforderlich. Den ganzen Beitrag lesen
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Michèl ist der erste, der an diesem Tag von der Schule nach Hause kommt. Er sieht in den dampfenden Topf, der auf dem Tisch steht und setzt sich zufrieden an den Tisch. Als Patrick, Björn und Selina nach Hause kommen, ist die erste Reaktion die selbe. Doch als sie den Eintopf sehen, drehen alle drei ihre Teller um und warten, bis ihr Vater und Michèl die Mahlzeit beendet haben. „Die nächste Mahlzeit findet heute Abend statt“, erklärt Dirk ihnen, obwohl auch er selbst lieber den Teller umgedreht hätte. Kochen ist eine seiner noch sehr ausbaufähigen Fähigkeiten, weiß er selbst.
Neben dem Einkaufen und dem Sichern unserer Finanzen war unsere Ernährung eine meiner großen Herausforderungen. Zumal die Frau, mit der ich 14 Jahre lang verheiratet gewesen war, bis dahin ganz überwiegend das Kochen übernommen und ihre Sache außerordentlich gut gemacht hatte.
Natürlich hatte ich von Zeit zu Zeit auch mal gekocht, aber außer Gulasch, Spaghetti Bolognese und Spiegeleiern konnte ich eigentlich nichts richtig. Und damit konnte ich unsere Kinder zwar vorübergehend sättigen, aber weder auf Dauer zufriedenstellen, noch wirklich gesund ernähren. Den ganzen Beitrag lesen
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Der Tag X – Sie ist weg
„Wir sind dann weg.“ – Vier Worte markieren das Ende einer 14jährigen Ehe. Dirk sitzt äußerlich unbewegt im Wohnzimmer, als seine Frau den letzten Karton zum Auto trägt, die Heckklappe des weißen Toyota Corolla schließt und mit ihrer neuen großen Liebe davon fährt. „Fahrt zur Hölle“, denkt er. Björn und Michèl, die 13jährigen Zwillinge, sitzen in ihrem Zimmer am PC. Der 11jährige Patrick tobt mit den Nachbarskindern in der Scheune des Bauern herum, dessen Hof nur hundert Meter entfernt liegt. Und die 9jährige Selina verbringt den Tag bei ihrer besten Freundin Silke. Mamas Abschiedsworte bleiben ungehört.
Es soll Fälle geben, in denen Männer nach Feierabend in ihre Wohnung kommen, und feststellen, dass sich die Frau mit der halben Einrichtung und dem gesamten Konto-Inhalt aus dem Staub gemacht hat.
Ganz so drastisch war es bei mir nicht, es hatte sich angekündigt. Sie hatte sich nach knapp 14 Jahren Ehe neu verliebt und ein neues Lebenskonzept für sich entworfen, in dem ich keinen Platz mehr hatte. Anfangs hatte sie sich damit begnügt, die Nächte auswärts zu verbringen, und tagsüber „heile Familie“ zu spielen. Den ganzen Beitrag lesen






