Apps für Familienversorger: Die Kochmamsell

Es ist eine ziemliche Herausforderung, täglich eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen, dabei das knappe Budget nicht all zu sehr zu strapazieren und auch noch für Abwechslung zu sorgen. Wer ein iPhone, ein Windows Phone oder ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android besitzt, wird die App Kochmamsell mit großer Sicherheit hilfreich finden.

Die Kochmamsell ist keine simple Rezeptsammlung, sondern berücksichtigt bei ihren Rezeptvorschlägen das Sortiment und die Sonderangebote großer Lebensmitteldiscounter. Jeden Tag liefert die App pro gelistetem Discounter drei Rezepte, deren wesentliche Zutaten allesamt dort erhältlich sind. Die Mengen sind für vier Portionen ausgelegt, die App berücksichtigt außerdem die Verpackungseinheiten beim jeweiligen Discounter und nennt zu jedem Rezept den Gesamtpreis.

Ein Beispiel: Wer die App heute nutzt und bei Aldi Nord einkaufen möchte, findet die Rezeptvorschläge “Penne mit aromatischer Antipasti” (8,63 €), “Fish and Chips mit Bierteig” (11,50 €) und “Garnelenrisotto mit Pilzen” (14,57 €). Zu jedem der Rezepte liefert die App eine Einkaufsliste mit Abhak-Funktion und eine detaillierte Zubereitungsanleitung.

Zwei Aspekte sollten Sie beim Benutzen dieser App allerdings berücksichtigen:

Erstens: Morgen liefert die App je Discounter drei neue Rezepte. Die von heute sind dann verschwunden – es sei denn, Sie haben auf das Herzchen oben rechts im Titel eines Rezepts getippt, und es so in die Favoritensammlung übernommen.

Zweitens: Die App benötigt zwingend eine Internetverbindung. Wenn sich in Ihrem Discounter keine Datenverbindung herstellen lässt, kommen Sie dort nicht an die Einkaufsliste für das Rezept Ihrer Wahl. Notieren Sie sich die benötigten Zutaten deshalb, bevor Sie aufbrechen, besser ganz altmodisch auf einem Zettel (oder, wenn’s unbedingt digital sein soll, in einer nicht auf das Internet angewiesenen Notizen-App).

Manchmal ist ‘nein’ die bessere Antwort

Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein! Alles was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.

Matthäus 5, 37

Ja-Sager leben bequemer: Sie müssen sich nicht das Gequengel unzufriedener Kinder anhören, werden von Telefonverkäufern und Versicherungsvertretern geliebt, bringen aus dem Orient-Urlaub stets die erlesensten Teppiche mit und besitzen die größten Sammlungen an Zeitschriften-Abonnements, Plastikschüsseln und Nahrungsergänzungsmitteln. Nur drei Dinge drohen, dabei zu verkümmern: Ihr Kontostand, ihr Ego und ihre Kinder.

“Ja”, so predigen Vertreter des positiven Denkens seit Jahrzehnten, ist keine Option, es ist die einzig richtige Antwort. So klug sich die Begründungen für diese These anhören mögen, in der Praxis ist sie völliger Blödsinn. Den ganzen Beitrag lesen

Entkrampftes Sparen

Je enger das Budget ist, desto mehr Disziplin erfordert der Einkauf. Doch nicht immer lohnt es, jeden Cent drei Mal umzudrehen. Wer weiß, wo er den Hebel am wirkungsvollsten ansetzen kann, spart oft Geld, ohne die Lebensqualität seiner Familie unnötig einzuschränken.

Als ich mich in den regelmäßigen Einkauf unseres Bedarfs einarbeitete, fiel ich zunächst von einem Extrem ins andere: Erst nahm ich von allem, was wir brauchten, einfach das Erstbeste aus dem Regal des nächstgelegenen Supermarktes, dann verfiel ich darauf, für jede Ware den jeweils absolut günstigsten Preis zu ermitteln, Markenartikel grundsätzlich durch Noname-Produkte zu ersetzen und war auch bereit, dazu bei einer Einkaufstour drei oder vier Geschäfte abzufahren, getreu dem Motto “Reich wird man nicht durch sein Einkommen, sondern durch das, was man nicht ausgibt.” Freilich kostet dieses Vorgehen sehr viel Zeit. Und mir sind inzwischen einige Alleinerzieher begegnet, die über genügend Geld verfügen, aber noch keiner, der von sich sagte, er habe genügend Zeit.

Mit der Zeit schaffte ich das Extremsparen für einige Artikel wieder ab, weil es sich einfach nicht lohnte. Zwei Beispiele mögen verdeutlichen, wie ich die Auswahl traf: Den ganzen Beitrag lesen

Die Mär vom schnellen Geld

“Ich möchte eigentlich nicht mehr arbeiten”, sprach mich ein Bekannter vor einiger Zeit an, “ich möchte mit dem Computer Geld verdienen, wie Du.” Und dann fragte er mich, wie das eigentlich genau geht. Meine Antwort, ich wisse selbst nicht, wie man ohne Arbeit Geld verdient, stellte ihn allerdings nicht zufrieden. Weil viele alleinerziehende Väter unter Geldnot leiden, und deshalb nicht selten auf der Suche nach zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten sind, wiederhole ich hier, was ich ihm sonst noch erzählt habe.

Zunächst einmal, dass ich acht bis zehn Stunden am Tag arbeite. Ich, nicht mein Computer. Ich bin Journalist, meine Themen stammen vorwiegend aus dem Themenkreis ‘Computer und Internet’, und, ich geb’s zu, es gibt Tage, da möchte ich auch nicht mehr arbeiten. Aber ich tu’s.

Dann sprach ich mit ihm über die ‘Geheimnisse’, auf die er unweigerlich stoßen würde, wenn er ‘mit dem Computer Geld verdienen’ in eine Suchmaschine tippte. Ich weiß nicht, ob er mir geglaubt hat, oder doch eher auf die Heilsversprechen der Online-Reichmacher vertraut. Aber ich bin ganz sicher, dass er eine Enttäuschung erleben wird, wenn er erwartet, eine nennenswerte Summe zu verdienen, ohne ernsthaft dafür zu arbeiten. Den ganzen Beitrag lesen

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