Familie ohne Mutter? Das geht!

Die Zeiten sind vorbei, in denen mit Fingern auf allein erziehende Männer gezeigt wurde. Väter, die sich entschließen, oder die gezwungen sind, ihre Kinder ohne die Unterstützung ihrer Partnerin aufzuziehen, werden heute gesellschaftlich akzeptiert und respektiert. Zu Recht.

Wo der Idealzustand einer „heilen“ Familie nicht zu halten ist, sind es bis heute überwiegend die Mütter, denen die Aufgabe zugemutet wird, sich um die Kinder zu kümmern. Nicht immer liegt das am mangelnden Interesse der Väter, häufig fehlt einfach der Mut, sich auf eine solche Situation einzulassen.

Einige Schilderungen in diesem Buch waren sicher zunächst nicht dazu angetan, Mut zu machen, zeigten sie doch die schmerzlichen Probleme auf, mit denen allein erziehende Väter konfrontiert sind. Aber in jedem Kapitel zeigte sich schließlich: Es geht trotzdem!

Bei uns läuft nicht alles perfekt. Manchmal ist die Wohnung unaufgeräumt, manchmal haben wir keinen Zucker mehr für den Kaffee im Haus, und manchmal wünsche ich meine Kinder auf den Mond – und sie mich.

Dennoch widme ich den letzten Satz dieses Buches meinen Kindern:

Schön, dass Ihr da seid!