Entkrampftes Sparen

Je enger das Budget ist, desto mehr Disziplin erfordert der Einkauf. Doch nicht immer lohnt es, jeden Cent drei Mal umzudrehen. Wer weiß, wo er den Hebel am wirkungsvollsten ansetzen kann, spart oft Geld, ohne die Lebensqualität seiner Familie unnötig einzuschränken.

Als ich mich in den regelmäßigen Einkauf unseres Bedarfs einarbeitete, fiel ich zunächst von einem Extrem ins andere: Erst nahm ich von allem, was wir brauchten, einfach das Erstbeste aus dem Regal des nächstgelegenen Supermarktes, dann verfiel ich darauf, für jede Ware den jeweils absolut günstigsten Preis zu ermitteln, Markenartikel grundsätzlich durch Noname-Produkte zu ersetzen und war auch bereit, dazu bei einer Einkaufstour drei oder vier Geschäfte abzufahren, getreu dem Motto „Reich wird man nicht durch sein Einkommen, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“ Freilich kostet dieses Vorgehen sehr viel Zeit. Und mir sind inzwischen einige Alleinerzieher begegnet, die über genügend Geld verfügen, aber noch keiner, der von sich sagte, er habe genügend Zeit.

Mit der Zeit schaffte ich das Extremsparen für einige Artikel wieder ab, weil es sich einfach nicht lohnte. Zwei Beispiele mögen verdeutlichen, wie ich die Auswahl traf: Den ganzen Beitrag lesen