Kriminelle Energieverschwendung: Tipps für Stalker und solche, die es vielleicht werden wollen

„Ich bin doch kein Stalker!“ – war das Ihre Reaktion, als Sie die Ãœberschrift gelesen haben? Wie kommen Sie darauf, dass Sie persönlich gemeint sein könnten? Ist es, weil böswillige Zeitgenossen einiges in Ihrem Verhalten so interpretieren könnten? Obwohl Sie für alles, was Sie tun, gute Gründe haben, und es ihr – angebliches- Opfer jederzeit in der Hand hätte, die Situation zu ändern? Legen Sie für einen Moment das Fernglas beiseite, futtern Sie ein paar von den Pralinen selbst, die Sie Ihr eigentlich vor die Tür hätten legen wollen, und  legen Sie das Büttenpapier, auf das Sie gerade den elften Liebesbrief schreiben wollten, zurück in die Schublade. Reden wir erst einmal drüber.

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Ignorierte Signale: Wenn der Körper Alarm schlägt

„Kopfschmerzen? Das ist bestimmt ein Hirntumor!“ Wer dazu neigt, solche Schlüsse zu ziehen, angesichts eines eingeschlafenen Fußes an Amputation denkt und „Sommersprossen“ für einen beschönigenden Ausdruck für „Hautkrebs“ hält, braucht hier nicht mehr weiter lesen. Viele Männer neigen allerdings zu einem ganz anderen Umgang mit ihrer Gesundheit: „Was micht nicht umbringt, macht mich härter“, denken sie selbst angesichts einer beim Holzhacken halb abgetrennten linken Hand, und wegen ein paar Bauchschmerzen zum Arzt zu gehen, käme ihnen nie in den Sinn.

Ein paar Bauchschmerzen – die hatte ich im Sommer diesen Jahres. Es war ein Sonntag, als sie begannen, und es war Dienstag, als ich mich entschied, meinen Arzt deshalb zu konsultieren. Es war immer noch Dienstag, als ich auf dem OP-Tisch lag und ein Chirurg mir meine akut entzündete und bereits dünnwandig gewordene Gallenblase entfernte. „Hätten Sie sich noch ein paar Tage Zeit gelassen, hätten Sie gar nicht mehr kommen brauchen“, musste ich mir später anhören.

In der Tat ist die Gallenblase ein tückisches Organ: Den ganzen Beitrag lesen

Der innere Winter: Das Trennungs-Trauma überwinden

Ein kleines Zimmer, Gitter an den Fenstern, die Tür ist meist verschlossen, nur eine halbe Stunde täglich darf ich an der frischen Luft verbringen – so könnte mein Leben heute, und noch für mindestens acht weitere Jahre aussehen, wäre ich Ende 2002 meinen Impulsen gefolgt.

Eifersucht steigert die Wut eines Ehemannes bis zum Äußersten; und wenn die Gelegenheit sich bietet, wird er sich rächen ohne jedes Mitleid. – Sprüche 6, 34 in der „Guten Nachricht“

Wut bis zum Äußersten, das beschreibt treffend die Gefühlslage eines hintergangenen Mannes, wenn er davon erfährt. Zu oft mit tragischen Folgen. Blättern Sie durch die Tageszeitung, oder durchsuchen Sie das Online-Magazin Ihres Vertrauens, oder noch besser, die Google-News-Suche nach dem Stichwort „Beziehungsdrama“, und Sie werden feststellen, dass es immer wieder Männer – gelegentlich auch Frauen – gibt, die ihren archaischen Impulsen nachgeben. Ohne jedes Mitleid.

Zum Glück halten Verstand, Gesetze oder auch die Furcht vor möglichen Konsequenzen die meisten davon ab, ihren Impulsen zu folgen. Es sei denn, der Betroffene gelangt zu der tiefen Überzeugung, sein Leben sei vorbei. Dann spielen Gesetze und Konsequenzen keine Rolle mehr, und der Verstand wird zum Komplizen. So ging es mir, und vielleicht geht es  manchem, der diese Zeilen liest, im Moment gerade ähnlich. Den ganzen Beitrag lesen