Ich finde keine Worte…

Angela und Dirk

… aber ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend.

Mehr Rückgrat, bitte!

Es macht sich in letzter Zeit ein erschreckender Rückgratschwund unter Menschen breit, die sich im Mittelpunkt des öffentlichen Geschehens bewegen. Als Vater, der bemüht ist, seinen Nachwuchs zu aufrechten Menschen zu formen, mache ich mir so meine Gedanken über diesen Trend. „Aufrecht“ und „ohne Rückgrat“ sind zwei Attribute, die nicht zusammenpassen. Was ist das Wort eines Menschen wert, der seine Haltung allein danach richtet, woher gerade der Wind weht, und für dessen Schwierigkeiten jeder andere die Verantwortung trägt, nur nicht er selbst? Den ganzen Beitrag lesen

Panta rhei

Was good old Heraklit mit „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“ zum Ausdruck gebracht, und Grönemeyer mit „Bleibt alles anders“ in einen faszinierend-verwirrenden Songtext gepackt hat, beschreibt eine Selbstverständlichkeit, die nur all zu gern ignoriert wird: Den steten Wandel. „…alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“, bringt Goethes Mephistopheles den selben Gedanken auf den Punkt, verstellt in diesem Satz aber den Blick auf die andere Hälfte der Wahrheit: In jedem „Vergehen“ steckt bereits der Keim eines neuen „Werdens“. Den ganzen Beitrag lesen

Von Krempelgriffen und Schmetterlingsböden…

Wenn Sie mit der Überschrift spontan etwas anfangen konnten, liegt der Schluss nahe, dass Sie entweder mit Fertigung und/oder Vertrieb von Kartonverpackungen beschäftigt sind, oder es ihnen vor gar nicht all zu langer Zeit so gegangen ist, wie jetzt meiner Familie und mir – wir ziehen um! Den ganzen Beitrag lesen

Auf Wiedersehen, Mami

Ein Jahr und vier Monate sind vergangen seit jenem schwarzen Tag, als meine Geschwister und ich am Bett unserer Mutter standen, um ein letztes Mal ihre schon leblosen, erstarrten Hände zu streicheln und uns für lange Zeit von ihr zu verabschieden. Sie hatte den zweiten Weltkrieg überlebt, die Tuberkulose, die brutale Treulosigkeit meines leiblichen Vaters. Neun Jahre war sie meinem Bruder und mir Alleinerzieherin gewesen, und immer, wenn ich in den letzten Jahren erschöpft oder der Verzweiflung nah war, hatte ich mir sie zum Vorbild genommen: „Mami hat das auch geschafft.“

Doch nun hatte sich der Krebs als stärker erwiesen, und einige Tage später haben wir sie beerdigt. Ich war einer von denen, die an ihrem Sarg ein paar Worte sprachen. Ich denke, die folgenden Worte machen deutlich, was für ein Mensch sie gewesen ist. Sie hätte ganz sicher gewollt, dass man sie so in Erinnerung behält: Den ganzen Beitrag lesen

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