Rezept für Vergessliche: Salzbraten

Wer sehr beschäftigt ist, – und das ist ein alleinerziehender Vater definitiv – kann es sich selten leisten, mehrere Stunden in die Zubereitung einer Mahlzeit zu investieren, und dann auch noch die Garzeit minutengenau einhalten. Deshalb  möchte ich an dieser Stelle eine Zubereitungstechnik vorstellen, mit der ich mich erst vor ganz kurzem angefreundet habe: Salzbraten.

Wie der Name verrät, benötigen Sie dazu zunächst einmal Fleisch. Die gute Nachricht: Sie haben die freie Wahl: Krustenbraten, Nackenbraten, Schinkenbraten, Rollbraten (am besten das Netz vor der Zubereitung entfernen), vom Schwein, vom Rind, von der Pute – und sogar Fisch lässt sich auf diese Art zubereiten.

Die zweite Zutat ist Salz, und zwar pro Kilogramm Fleisch ein Kilogramm (No-Name-Salz für 38 Cent pro Kilogramm ist völlig ausreichend).

Die beiden letzten Zutaten: Pfeffer und Senf.

Die Zubereitung: Würzen Sie den Braten mit Pfeffer, und reiben Sie ihn anschließend rundum mit Senf ein. Kippen Sie das Salz in eine ausreichend große Auflaufform, legen Sie den Braten darauf, und schieben Sie ihn in den Backofen, wo er bei 150 Grad (nicht mehr!) vor sich hin garen darf. Für ein Kilogramm Fleisch reichen 90 bis 100 Minuten, für eine Feier habe ich aber auch schon vier Kilogramm zubereitet, die dann nach etwa drei Stunden perfekt waren.

Die Zubereitungstechnik ist nicht nur im Hinblick auf das Gargut flexibel, sondern auch, was die Garzeit betrifft: Wenn Sie eine Viertelstunde zu spät daran denken, den Braten aus dem Ofen zu nehmen, macht das fast gar nichts, und sogar nach einer halben Stunde zu viel ist der Braten noch genießbar. Guten Appetit.

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